Der Vater einer guten Freundin musste nach einem Schwächeanfall für einige Tage ins Krankenhaus.
Nach einiger Zeit, es ging ihm schon viel besser, kam Langeweile auf. Immer wieder sagte sprach er
bei den Besuchen seiner Frau davon, das er einem Playboy mitgebracht haben will.
„Bringt mir doch den Playboy mit ins Krankenhaus, dann ist es hier nicht so langweilig.“
Seine Frau wunderte sich doch sehr, das war gar nicht so seine Art. Ein Playboy?!
Nach Rücksprache mit den Kindern hat sie sich jedoch überwunden und am nächsten Kiosk einen Playboy gekauft.
Ganz schön peinlich und den jetzt auch noch ins Krankenhaus schmuggeln, an all den Schwestern vorbei.
Mit hochrotem Kopf überreichte sie den Playboy an ihren sehr verwunderten Ehemann:
„Was soll ich den damit, ich meinte doch dieses kleine Spiel, womit unsere Enkelin immer spielt.“
Doch dann war das Gelächter groß, meinte er doch den Gameboy!
D.´s Diagnose
Im Mai 1995 musste sich mein Vater einer schweren Operation unterziehen.Er lag einige Wochen in der Uniklinik in Köln.
Die Familie traf sich um die Besuche zu organisieren bei W. und J. in Liblar.
Natürlich bekamen die Kinder mit das Irgendwas nicht in Ordnung war. J. erklärte auch D.
und L. das ihr Opa operiert wird und daher im Krankenhaus liegt.
Mein Vater bekam Beipässe gemacht um die Durchblutung zu verbessern.
Neben ihm im Zimmer 11 auf der 16. Etage lag ein netter älterer Mann, der bereits operiert war.
Dann war es soweit. D., L. und J. fuhren nach Köln um den Opa zu besuchen.
Mein Vater bekam vor der Operation viele Untersuchungen gemacht und war deshalb nicht auf seinem Zimmer,
als die Drei eintrafen. D. war etwas nervös. Er sah und hörte nur den Zimmernachbarn der mit sächsischem Dialekt J. informierte.
Als sie das Zimmer verließen hatte D. seine Diagnose bereits gemacht. „ Komische Operation, der Opa hat ein neues Gesicht und eine neue Stimme.“
P.S. Kunstfehler
In einem Gespräch auf dem Weg vom Kindergarten nach Hause
teilte unser kleiner Batman, N.seiner Mutter C. mit:
„Ich möchte später groß und stark werden aber nicht alt.“
Nein alt werden will er nicht. Woher nahm dieser kleine Bursche
diese Überzeugung nur her, nicht alt werden zu wollen?
Des Rätsels Lösung war eine Begegnung die N. bei einem
Spaziergang mit der Kindergartengruppe am Vortag hatte.
Ein alter, gebückter, am Stock gehender Mann war ihm aufgefallen.
Auf die Frage: „Warum hat der Mann einen Stock?“ ,
erklärte ihm die Erzieherin das Menschen, wenn sie älter werden
auch gebrechlich und schwach werden.
„Den Stock benutzen sie, um sich abzustützen.“ Das wollte er
natürlich nicht, schwach und gebrechlich werden.
So traf er den Entschluß: „Ich möchte groß und
stark werden aber nicht alt.“
P.S. Meine Geschwister und ich sind stark und alt,
aber groß, ne groß sind wir alle nicht!
Unser kleiner D. spielte vergnügt im Wohnzimmer, als seine
hochschwangere Tante M. zu Besuch kam.
Neugierig wollte er wissen, wo der dicke Bauch seiner
sonst so schlanken Tante herkam.
Ganz schön schwierig so einer Vorwitznase zu erklären,
das sich ein Baby darin befindet
und bald auf die Welt kommen soll. Nach kurzer Erklärung
und Bestätigung, das auch er als Baby in
J.´s Bauch aufgewachsen sei, drehte er sich zufrieden um
und spielte weiter.
Am nächsten Morgen stand D. fragend in der Küche:
„Mumi, did you bite me hard?“
(Mutti, hast Du mich feste gebissen?)
J. verstand den Kleinen nicht und schaute nach,
ob er irgendwo Bisswunden hat.
Erneut fragte D.: „Mumi, did you bite me hard?“
Nach einigen Rückfragen hatte J. ihn endlich verstanden.
D., der ja oft genug gehört hatte, wer zu viel ißt bekommt
einen dicken Bauch, war der Meinung, seine Mutti
müßte ihn gegessen haben, damit er in ihren Bauch
gekommen sei. Jetzt wollte er wissen,
ob sie ihn feste gebissen hat und ihm dabei weh getan hätte.
P.S. Mittlerweile ist M.´s Sohn M. zur Welt gekommen.
Bei der Geburt waren keine Bisswunden zu erkennen.
Im März 1994 zog ich von Erftstadt nach Brühl. Mein Bruder H. übernahm meine Wohnung
und hatte es nun mit D. und L. zu tun. Die Beiden waren es gewohnt jeder Zeit zu mir nach
Oben zu kommen, da der Schlüssel immer von Außen steckte.
Eines Morgens stand D. unten an der Treppe und schrie sich die Kehle aus dem Hals:
„Onkel H., darf ich rauf kommen?“ Da er keine Antwort bekam, schloss er die Tür und
ging zurück zu seiner Mutter in die Küche.
Neu daran war nur, das er den außen steckenden Schlüssel einmal umdrehte.
J. war mittlerweile fertig um mit den beiden Kinder zum Einkaufen zu fahren.
Kurze Zeit später wollte nun auch H. seine Fahrt zur Arbeit antreten, doch er saß wie die Maus in der Falle.
Nach dem seine Hilfe Rufe keine Antwort fanden, blieb ihm nichts Anderes übrig,
als durch das Wohnzimmerfenster auf das Dach zu klettern und dann an der Dachrinne runter in den Garten.
Zurück von der Arbeit fragte er am anderen Morgen den kleinen Übeltäter:
„D., hast Du mich gestern eingeschlossen?“ D. jedoch stritt alles ab und hatte die logischste aller Erklärungen:
„Das war der Wind“
P.S. Der Wind, der Wind das himmlische Kind!